Subjekt

Mein Weg

Es ist MEIN Weg, den ich geh´,
es ist die Zukunft, die ich nicht seh´,
es ist die Vergangenheit, die mir die Luft zum Atmen nimmt
und der Hass in der Gegenwart, der mein Leben bestimmt.

All die Worte haben keinen Sinn,
denn ich bleibe immer, wer ich bin
und wenn ich nicht mehr kann,
dann seh ich mir die Welt hier an,
nehm einfach diesen einen Moment,
behalte ihn für immer,
denn wieder kommt er leider nimmer.

So oft hab´ ich schon dran gedacht,
hab mir die Angst genommen und Ernst gemacht,
doch Früchte hat es nie getragen,
da sind einfach noch zu viele offene Fragen.

Was hast du elendes Nichts denn damals gedacht,
hast mich nicht gefragt und auf die Welt gebracht,
gequält, bist ich nur noch einen Ausweg sah
und selbst dann warst du elendes Dreckstück nicht da.

Nur einen Wunsch hab´ ich noch für dich frei,
ursprünglich waren es drei,
der erste ging fürs Überleben drauf,
der zweite für des Lebens lauf
und nun der dritte noch für dich,
einst war er für mich,
geh´ aus dieser Welt,
unter Qualen, so wies dir ja scheinbar gefällt.

Zusatzbemerkung des Autors, Zitat: „Dieses Gedicht stammt aus meiner Feder. Ich hab es geschrieben, als mir wie so oft mal wieder klar wurde, dass mein Leben ganz anders sein könnte, hätte man mir nicht schon n mit 3 Jahren die brutalste Seite daran gezeigt…“

von Subjekt – das Gedicht erschien am 1.11.2006 im Lyrik-Forum von SPON.

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