Dräuen

Früher Furcht, ob Tucho, ob Kraus
bald schon gingen
der Freiheit
alle Lichter aus.
Sie ahnten nicht
um ihre Linken
die an den Enddarm-Hebeln
als Journaille stinken
und die Welt vernebeln.
Wer sieht da noch die Fackel
in all dem Welt-Verkackel?
In der Menschheit letzten Tagen
hört man laut
die Schweinepriester klagen.
Noch die zäh’ste Edelfeder
gerahmt, gegerbt in Eichmann-Leder
sturmgeschützt und ausgetruppt
auf Windhund reimt sich auch korrupt.

von Dräuen – das Gedicht ohne Titel erschiem am 14.11.2013 im Lyrik-Forum von SPON.

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