ariadne

Forumsmitlied kanake zitiert in einem Beitrag dieses Gedicht von Heinrich Heine:

Der Brief, den du geschrieben,
Er macht mich gar nicht bang;
Du willst mich nicht mehr lieben,
Aber dein Brief ist lang.

Zwölf Seiten, eng und zierlich!
Ein kleines Manuskript!
Man schreibt nicht so ausführlich,
Wenn man den Abschied gibt.

Daraufhin stellt ariadne dieses Gedicht von ihr als“modernisierte Fassung“ ein:

Dreitausend SMS
Hast Du mir schon geschrieben
Mein Herz und Seel’ wär kalt
Könnt’ Dich nicht wirklich lieben

Dreitausend SMS
Die mir letztendlich sagen
Du gibst mich doch nicht auf
Willst es noch einmal wagen

Und dafür dank ich Dir
Dein Herz hat meins erkannt
Denn Deine Seele ist
Der meinen anverwandt.

Als Reaktion antwortet Forumsmitglied arte de la comedia mit diesem Gedicht von ihm:

Als wenn’s um Seele geht!
Der Junge will,
weshalb er so verdreht
sich verdruckst,
den Chill. <sonst nix>

Was ist des Weibes Seele?
Sie war bestritten als solche.
Das ist auch heut‘ noch so,
und deswegen gibt es lüsterne Molche.

ariadne kontert mit diesem weiteren Gedicht von ihr:

Welch eingeschränkte Sicht der Dinge!
Wer soll dir glauben, Macho, sag?
Fühltest Du niemals Schmetterlinge
und ranntest jubelnd durch den Tag?

Mir scheint, du bist ein armer Wicht,
kennst nicht der Liebe Schmerz und Lust
mir scheint, dich plagt bereits die Gicht
und ein verdammter Weiberfrust……grinssssss

Diese Konfrontation ereignete sich am 9.4.2006 im Lyrik-Form von SPON.

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1 Gedanke zu “ariadne”

  1. Ein bißchen holperig …

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