Am Nachtverhau rüstet die Dämmerung, am Nil
stampft der Morgen auf, will marschieren
Stählt sich das Licht, greift immer heller
nach dir aus, will dich umfassen, dich klein
machen vor dem Wüstentag, du kannst die Nacht
nicht bergen, nicht im Kokon des Blicklosen
deine Puppenruhe bewahren

Wiege heute nicht dein Herz, es wäre heute
zu schwer für die Feder von Maat
Dieser Tag nimmt Besitz, er zwingt dich
aus deinen verhaltenen Schatten
Suche heute nicht das Dunkel, Thot hat sich
im Schein des Mondes mit Maat vermählt, bald
wird ihre Feder dein leichtes Herz wiegen

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