Manchmal bricht die Lederhaut auf, es ist keine Wunde, eine Öffnung, da wo der Kopf am weitesten ins Nichts hängt, fließt etwas aus, sackt in den Tränenkanal, die Augenwinkel bleiben trocken, der Blick wach, der Blick wacht, will sich nach innen wenden, dem Druck aus der Höhle begegnen, ihm ausweichen, doch Traurigkeit überall, sie steckt in den Knochen, wie schwerer Schaum lastet sie auf den Gedanken, Dreck inwendig, Zweifel die streng riechen, in der Nase, in den Nebenhöhlen, sie kriechen durch die eustachische Röhre ins Ohr, sie machen den metallischen Geschmack im Mund, sie machen den Atem schlecht, die Gefühle bitter, sie verschlammen das Gehirn, sie machen das Leben tot in vivo.

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