Die Vorfälle auf dem Fluchhafen von Santiago de Compostierbar reisen nicht ab – ein frisch fehloperierter Vorfall sucht weiter nach seiner Bandscheibe, nachdem er sich vor einer prominenten Quarktaschenmaus in eine halb ausgetrunkene Flasche Jonny Stalker entleert hatte. Die Bandscheibe war ihm bei dem Versuch, sich mehrere runterzuholen, in hohem Bogen aus dem Steiß geflogen – zu wenig Scheibenkleister – und im Dutyfree-Shop unter das Regal mit den Düngemitteln gekullert. Nun weigert er sich, ohne seine Scheibe Galizien zu verlassen – ebenso der Bellorusse Rintintin Asabeidscher, der von einem eutrophierten Nacktscanner versehentlich hirngetoastet wurde und sich seitdem in der Senator-Lounge hinter angängigen Hummersnacks verschanzt, wo er Urlaute von sich gibt. Weil das alles den spanischen Behörden spanisch vorkommt, hat man die Vorfälle weiträumig abgewiegelt, Experten für den plötzlichen Hirntoast kommunizieren inzwischen intensiv mit Rintintin Asabeidscher. Die aus Ibbenbüren eingeflogene Logopäderastie-Professorin Aurelia Schlapp-Grölmeyer sondert durch ein Megaphon Belllaute im Mezzomix-Sopran ab, um mit dem Bellorussen ins Gespräch zu kommen – aber der winselt nur und torpediert die tiefdekorierte Wissenschaftlerin mit Chamgpagnerflaschen. Eine Lösung des Problems erhofft man sich nun von einem speziell ausgebildeten Neufundländer-Rüden, der in Winnipeg schon bei der örtlichen Telefonseelsorge eingesetzt wurde.

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